Follow:
Browsing Category:

Books

    Books

    Rezension: Royal Passion von Geneva Lee

    Ihr habt Shades of Grey verschlungen und liebt die After-Reihe? Dann habe ich ein besonderes Bonbon für euch: Royal Passion von Geneva Lee! Der Roman, der momentan sämtliche Top 10 Listen stürmt…

    Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …


    Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

    Zu allererst müsst ihr wissen: Ich habe noch nie Shades of Grey oder andere Erotikliteratur gelesen, weil diese mir einfach nicht zusagt. Da ich momentan viele Prinzessinnen/Adelsgeschichten gelesen habe, wurde mir Royal Passion vorgeschlagen. Die Inhaltsangabe macht auch sehr neugierig und das Cover sieht auch sehr schön aus. Außerdem stand es in der Buchhandlung auch bei der Jugendliteratur, was im Nachhinein echt verstörend ist. Durch das schöne Cover, die Inhaltsangabe und weil es bei der Jugendliteratur lag, habe ich nicht daran gedacht, dass es ein Erotikroman ist.

    Der blanvalet Verlag hat mir freundlicherweise ein E-Book als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
    Zum Aufbau: Der Roman ist in 24 Kapitel aufgeteilt, die aus der Sicht von Clara geschrieben sind. Die Geschichte ist einfach verständlich geschrieben und lässt sich schnell lesen. Achtung! Ab Seite 50 wird konsequent das Wort „ficken“ benutzt, also nicht für Zarte ;-D
    Was mir nicht gefällt: Die Dialoge zwischen Clara und Prinz Alexander, sind teilweise echt absurd. Beispiel: „Ich werde dich vor diesem Fenster ficken“, sagte er mit rauer Stimme. „Ich werde der ganzen Stadt zeigen, dass ich mir nehme, was ich haben will.“ Alexander ist ein echt komischer Kerl, der sich für den größten Stecher Englands hält. Ich bin etwas enttäuscht, dass nicht an einer einzigen Stelle sein Penis mit einem Zepter verglichen wird, das würde dem Buch noch fehlen um sämtliche Klischees zu bedienen. Den Prinzen empfinde ich als höchst unsympathisch, weil er eingebildet und selbstverliebt daher kommt und sich selbst als den größten Stecher Englands inszeniert. Auch Clara wird Anfangs als starke Persönlichkeit dargestellt und will Alexander ständig zur Rede stellen oder mit ihm Schluss oder streiten, aber dann kommt wieder seine „raue Stimme“ ins Spiel und sie vergisst angeblich den ganzen Ärger. Da denke ich mir dann, okay so groß können deine Probleme ja dann doch nicht sein. Außerdem kommt es dann manchmal so rüber, als hätte sie Minderwertigkeitskomplexe wegen des Prinzen. Hallo Mädel? Du hast einen Abschluss in Oxford gemacht, sowas würde ich von einer Eliteuni Absolventin nicht erwarten. Dieses ewige hin und her und Claras innerer Konflikt ist an manchen Stellen eher nervig. Leider gibt es keine richtige Charakterentwicklung und wenn dann mal eine interessante Stelle im Roman ist, wird darauf nicht näher eingegangen.
    Was mir an dem Buch gefällt: Die Dialoge zwischen Clara und ihrer besten Freundin Belle, die ein sehr angenehmer Charakter im Buch ist. Auch hätte die ganze Geschichte ein sehr großes Potenzial, leider wird es ab S. 50 zur Erotikliteratur, die teilweise echt absurde Dialoge hervorbringt und mich sehr oft zum Lachen gebracht hat. Ich glaube aber kaum, dass das die Absicht 
    von der Autorin war ;-D
    Alle die nichts mit Shades of Grey oder der After-Reihe anfangen können, sollten von dem Buch die Finger lassen. Das Cover und die Inhaltsangabe lassen das Buch harmloser erscheinen als es ihn Wirklichkeit ist ;-D  Für alle Anderen: Go for it! Wenn ihr auf Mr. Grey steht, dann werdet ihr auch Alexander mögen.
    von 5 Herzchen
    Das Buch ist okay
     
    Autor/in: Geneva Lee
    Original Titel: Command Me 
    Deutscher Titel: Royal Passion
    Reihe: 1/3

    D. Erstausgabe: 18. Januar 2016

    Format: Ebook/Taschenbuch
    Seitenzahl: 448
    Verlag: blanvalet

    ISBN: 978-3734102837
    Preis: 9,99€ / 12,99€
    Genre: Erotik

    Werbung
    In freundlicher Kooperation mit Blanvalet,
    Produkte wurden zu Testzwecken vom 
    Unternehmen zur Verfügung gestellt.

    Books

    Rezension: Inconceivable! von Tegan Wren

    Und schon wieder ein Buch zu Ende gebracht. Diesmal war es „Iconceivable!“ von Tegan Wren, natürlich als Ebook. Ich habe es von Amazon vorgeschlagen bekommen und das schöne Titelbild hat mich neugierig gemacht.

    Hatty ist Amerikanerin und lebt in einem fiktiven Land namens Toulene in Europa um ihr Journalismus Studium zu beenden, dafür mach sie ein Praktikum bei einer großen Zeitung. Sie trifft sich abends zum Karaoke singen mit ihrer Freunden in ihrer Bar, dort lernt sie John kennen, der ihr gleich bekannt vor kommt. Schnell bemerkt sie, dass sie mit dem Thronfolger von Toulene flirtet.

    Das Problem dabei ist, dass sie auch gleichzeitig die über die Königsfamilie berichten soll. Nach einer Weile entwickelt sich zwischen Hatty und John eine Beziehung, die Hatty zu einer wichtigen Entscheidung zwingt: Das Journalismus Studium beenden und dabei weiter kritisch über die Königsfamilie und ihren Freund berichten, oder das Studium aufgeben und mit dem Mann zusammen sein, den sie liebt?

    Die Liebesgeschichte zwischen Hatty und John startet sehr rasant, leider finde ich es sehr schade, dass hier das Klischee des Mädchens, das alles für einen Kerl über Bord wirft, bedient wird. Das liegt auch daran, dass Hatty am Anfang des Buches als eine sehr starke Persönlichkeit auftritt. Nach und nach wird sie eher weicher, das liegt aber auch an den Beziehung- und Eheproblemen des Paares. Hatty soll den nächsten Thronfolger zur Welt bringen, aber es will einfach nicht klappen. Der Teil, der die Unfruchtbarkeit behandelt, nimmt gut die Hälfte des Buches ein. Es ist ungewöhnlich und mal was anderes als der andere Prinzessinnenkram mit dem „und sie lebten glücklich und zufrieden bis zu ihrem Ende…“. Allerdings bekommt das Buch dadurch auch eine Zweiteilung: Liebesgeschichte und Unfruchtbarkeit. Und irgendwie bekommen beide Teile nicht die Seitenanzahl, die sie eigentlich bräuchten.

    Zum Ende hin nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, die ich wirklich nicht erwartet hätte. Ich habe mir da etwas anderes vorgestellt, aber da machste nix ;-D Es ist trotzdem okay und passt zur Geschichte. Falls ihr auf ein Happy End besteht, ihr werdet es bekommen, aber in unerwarteter Form.
    Die Autorin Tegan Wren hat einen tollen Schreibstil und schmeißt gekonnt mit Sarkasmus um sich. Die Hauptfiguren sind alle ziemlich gut durchdacht, nur mir persönlich gefallen einige Namen nicht. Auch hat die Autorin wahrscheinlich nicht so viel europäische Ortskenntnisse. In der Geschichte reisen Hatty und John zum Beispiel nach Potsdam ins Schloss Sanssouci um bei seiner Familie zu feiern. Naja in dem Schloss feiern eigentlich nur die Touristenmassen. Auch das erfundene Land Toulene finde ich komisch, es soll ein mix aus Belgien und den Niederlanden sein, gesprochen wird dort aber englisch. 
    Das Buch ist keinesfalls wie Selection, The Jewel und co. Es ist halt eine reine Liebesgeschichte, die mit dem Problem der Unfruchtbarkeit umgeht. Das ist zum Teil auch interessant, wirkt aber manchmal auch komisch. Ich kann es euch empfehlen, wenn ihr auf Adel, ungewöhnliche Liebesgeschichten und interessante Geschichten mögt.
    von 5 Herzchen

    „Inconceivable!“ von Tegan Wren
    erschienen im Oktober 2015
    Verlag: Curiosity Quills Press
    als Taschenbuch & E-Book
    354 Seiten, auf Englisch

    • ISBN-10: 1620079380
    • ISBN-13: 978-1620079386

    Books

    Bücher vs. E-Reader – Das Amazon Kindle Paperwhite

    Diesen Blogpost will ich meinem Kindle Paperwhite widmen. Seit August besitze ich den E-Reader von Amazon und möchte euch zeigen, wieso ich mich für das Paperwhite entschieden habe.

    Wieso ein E-Reader?

    Letztes Jahr hätte ich noch nicht gedacht, dass ich so begeistert von einem E-Reader sein kann, ich bin eigentlich eine Verfechterin des gedruckten Wortes. Allerdings wurde es nun in meinem Billy Regal eng, da ich aber keinen Platz mehr in meinem Zimmer habe und meine Bücher ungern auf dem Balkon lagern will, musste eine Alternative her. Mein Freund meinte, ich soll mir mal die E-Reader von Kobo anschauen (er wollte unbedingt das Kobo Aura H2O). Erst habe ich ihn als Kulturbanausen beschimpften, weil hallooo? Gibt’s was besseres als einen Haufen Bücher? Dann waren wir im CentrO unterwegs und ich habe mir bei Thalia die Tolinos und bei Saturn die Kindle und Kobos angeschaut. Ich wollte auch erst nicht mehr als 50€ ausgeben, weswegen ich eher zu den Tolinos tendiert habe, da die recht günstig sind. Das Kindle hat mich erst abgeschreckt, weil ich mich damit an Amazon binde. 
    In den Geschäften haben ich allerdings gemerkt, dass mir die Tolinos nicht schnell genug reagieren beim Umblättern, außerdem fand ich den den breiten Rahmen zur Daumenablage nicht so schön. Das Kindle Paperwhite hat mir sehr gefallen, allerdings hatte Saturn damals nur das alte Modell dort. Zuhause habe ich die Zeit genutzt um mir weitere Produktbesprechungen durchzulesen, wir sind dann ein paar Tage später nochmal hin und ich habe mir das neue Paperwhite angeschaut, was zwar 119€ kostet und eigentlich das doppelte von meinem Budget war. Ich war direkt begeistert von der schnellen Reaktionszeit und der Hintergrundbeleuchtung, als der Verkäufer mir dann noch sagte, dass es im Angebot für 99€ ist, habe ich direkt zugeschlagen. Das war ein totaler Impulskauf, aber es war Liebe auf dem ersten Touch ;-D

    Pro & Kontra 

    Hier nun meine Pros und Kontras. Zu erst widme ich mich dem Negativen: Die Rückenabdeckung ist aus Gummi, weswegen man öfters „Fettfinger“ Abdrücke drauf hat und das war’s mit dem Negativen 😀

    Ich bin vor allem von der langen Akkulaufzeit begeistert, der hält sehr lange. Ich lade so alle zwei Wochen neu, allerdings lese ich momentan auch sehr viel (2-3 Stunden am Abend). Ich habe mein Kindle meistens im Flugzeugmodus, da es dann weniger Akku verbraucht. Mit aktivierten W-Lan ist der Akku natürlich schneller leer. Außerdem ist die Auflösung sehr scharf, man sieht nichts verschwommen, auch nach längeren Lesen ist die Schriftart angenehm zu lesen. Das Kindle Paperwhite hat 4 GB Speicher, dazu kommt noch der Amazon Cloud Speicher, von dem man jederzeit per W-Lan seine gekauften Bücher wieder auf’s Kindle ziehen kann. Die Hintergrundbeleuchtung ist auch klasse, man kann sie auf 24 verschiedene Stufen stellen und dabei angenehm lesen. Allerdings brauche ich die Beleuchtung wirklich nur wenn ich im komplett dunklen Raum lese. Ansonsten kommt man auch prima ohne Beleuchtung aus.

    Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass das Kindle dünner und leichter ist als die meisten Bücher, weswegen man auch gemütlich mit einer Hand lesen kann, ohne hinterher einen Aua-Arm zu haben, nachdem man 4 Stunden lang einen 1.000 Seiten Wälzer in der Hand hält 🙂 


    Aber jetzt bist du doch komplett an Amazon gebunden beim Bücherkauf? 

    Jein. Natürlich soll man nur die Bücher über Amazon kaufen, allerdings gibt es auch Programme wie Calibre (das bekannteste), mit dem man Epub/Pdf Dateien problemlos und schnell in das Amazon Format bringen kann. Außerdem synchronisiert das Programm die umgewandelten Dateien nach wünsch sofort aufs angeschlossene Kindle. Das ist aber nur halblegal und Amazon will das angeblich bald unterbinden (sagt das Internet), der Verkäufer im Laden hat mich auch auf Calibre hingewiesen. 

    So spart ihr beim Kindle kauf

    Ich habe das Kindle schon zwei mal verschenkt, als Geschenk an meine Schwiegermama in Spe und an meinem Freund, der das Kobo Aura jetzt doch nicht mehr so toll findet und auch vom Kindle Paperwhite total begeistert ist. Beide Male war das Kindle bei Amazon im Angebot für 99€. Allerdings hat man dann Werbung drauf, die kann man aber auch total easy entfernen lassen. Schreibt dem Amazon Kundenservice, dass ihr euer Kindle gekauft habt und der Verkäufer euch nicht’s von den Werbeangeboten erzählt hat und ihr jetzt enttäuscht seid, da ihr schon 100€ gezahlt habt. Bei mir und den anderen beiden verschenkten Kindles hat der Kundenservice innerhalb von 24 Stunden die Werbung aus Kulanzgründen entfernt 🙂 So spart ihr nochmal 25€ beim Kauf, denn das Werbefreie Kindle kostet nochmal 25€ mehr :/
    Ich kann euch das Kindle Paperwhite nur empfehlen, falls ihr mit einem E-reader Liebäugelt. Natürlich sind die Tolinos die „ethische“ Lösung, allerdings kommen die Geräte momentan nicht an den technischen Stand des Kindle Paperwhites ran. Geht in die Geschäfte, nehmt die E-reader in die Hand und schaut einfach was zu euch am Besten passt. Sie sind definitiv nicht so unsexy wie ihr Ruf 🙂 


    Hast du auch einen E-Reader oder ist das nichts für dich?