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Zeitreise in das Berlin der 20er Jahre

Du stehst auf  „Der Große Gatsby“ und hättest gerne mit Zelda Fitzgerald in den wilden Zwanziger Jahren den Charleston getanzt? Dann habe ich besonders schönes Buch für dich: „Es wird Nacht im Berlin der Wilden Zwanziger“ von Zeichner Robert Nippoldt und dem Autor Boris Pofalla, das im Dezember 2017 im TASCHEN Verlag veröffentlicht wurde. Am 14. Dezember 2017 findet die dazugehörige Austellungseröffnung statt.

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Zum Inhalt:

Das Berlin der Goldenen 1920er ist eine Erfolgsstory, die das 20. Jahrhundert seinen Kindern und jetzt auch Kindeskindern immer wieder gerne erzählt: so viel Rasanz, Theatralik, Drama, Lichter der Großstadt, Verkehrschaos, Leben, das laut auf sich aufmerksam macht, will es nicht in Hinterhöfen und Mietskasernen verkümmern, Cabaret, Theater, Funk, Film, Reklame, Bubikopf und Monokel, queere Kieze, Charleston und der „Onkel Bumba aus Kalumba“; alles rennt, rast und schwoft, jeden Tag breaking news, Sensationen und Spektakel. An dieser Geschichte, deren Strahlkraft heller leuchtet als fünf Millionen Osram-Birnen (Werk Berlin-Friedrichshain), haben viele mitgestrickt, Kunstschaffende, City Girls, Gigolos, Bohemiens, Intellektuelle, Koksbarone, Ringvereine und Politgangster, Wissenschaftler, Sportskanonen und Spekulanten, Dr. Mabuse, Mackie Messer, Maria, der schöne Maschinenmensch und eine endlose Parade von tanzwütigen Nachtschwärmern.

Der sensationelle Zeichner Robert Nippoldt und der tolle Autor Boris Pofalla stellen die wichtigsten Schauplätze, die großen Bühnen und bekannte Figuren wie Lotte Reiniger, Christopher Isherwood, Albert Einstein, Kurt Weill, Marlene Dietrich und George Grosz vor, und auch Thea Alba, „die Frau mit zehn Gehirnen“, Magnus Hirschfeld, den „Einstein des Sex“, und den berühmt-berüchtigten Ganoven Adolf Leib. Bevor Weltwirtschaftskrise und Naziherrschaft Berlin das Licht ausknipsen, zeigen uns Nippoldt und Pofalla noch einmal alles: die grellen Lichter der Großstadt und das Grau der Fabriken, Hinterhöfe und Mietskasernen, das Geschrei der Sporthallen, die Stille der Theatersäle und den Gesang der Comedian Harmonists.

 

Austellungseröffnung am 14.12.2017

Am 14. Dezember findet die Ausstellungseröffnung sowie Buchvorstellung in der Berliner Filiale des TASCHEN Verlages (Schlüterstraße 39) statt. Dort kannst du dir das Werk und die tollen Bilder in Ruhe anschauen und abtauchen in das Berlin der Zwanziger Jahre.

Mein Meinung zum Buch

Das hardcover Buch ist wie immer sehr hochwertig, und ein echter Blickfang. Die Bilder sind mit viel liebe zum Detail illustriert und die Texte sind sehr unterhaltsam und informativ. Auf mich wirkt es schon fast wie ein wunderschönes Märchenbuch, das über alle Aspekte des Lebens in den 20er Jahren in Berlin berichtet: Bekannte Persönlichkeiten, Hotspots und „Funfacts“ wie z.B. die Entwicklung der Tanzarten der Dekade oder Zeitungen, die in Berlin erschienen sind. Die Sprache dabei ist immer locker und mitreißend. Ich würde es glatt als Weihnachtsgeschenk für alle Berlin und Geschichte Fans empfehlen.

Mehr Infos zum Buch bekommst du auf der offiziellen Website
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