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Blogger Tipps

Mich hat’s erwischt: Der Blogger-Blues und 3 Tipps wie man ihm entkommt!

Momentan herrscht hier ein bisschen Flaute, mir persönlich fehlt die Inspiration und es mangelt an Ideen. Ich bin unzufrieden mit dem Status Quo und möchte was ändern. Aber aufraffen kann ich mich nicht wirklich. Aber wie kommt man aus so einem Blogger Tief raus? 

Irgendwie fing alles mit meinem Instagram Frust an, der neue Algorithmus hat dafür gesorgt, dass meine Bilder nicht mehr so oft gesehen werden. Dadurch bekam ich weniger Likes und Kommentare, was ich sehr schade finde, denn Instagram war für mich immer ein Social Network. So langsam kommt dem ganzen aber das „social“ abhanden, genauso wie damals auf Facebook. Egal was ich versucht habe (neuer Stil, neues Themen…), nichts hat geklappt um meine Reichweite herzustellen. Dadurch fiel ich in eine kleine Sinneskrise – Wieso mache ich mir überhaupt noch die ganze Arbeit?

Dieser Frust hat sich nun leider auch auf meinem Blog übertragen, hinzu kommt noch, dass es momentan im Winter schwieriger ist schöne Fotos zu machen. Tagsüber kann ich leider keine machen und am Abend ist es natürlich noch zu dunkel. Und am Wochenende will ich meine kostbare Zeit natürlich mit meinem Freund verbringen, den ich nur am Wochenende sehen kann. Alles sehr verzwickt, ich versuche noch die richtige Balance zwischen Vollzeitjob und dem Bloggen zu finden. Ich habe mir aber vorgenommen, jetzt gezielt gegen meinen Blogger Blues zu kämpfen und habe mir dazu ein paar Tipps rausgesucht!

#1 Lass los und mach eine Pause!

Als erstes habe ich die Anzahl meiner Blogbeiträge reduziert und mir so den Druck genommen unbedingt 2 Blogposts zu produzieren, denn mit Recherche, Schreiben, Fotos machen und bearbeiten kommen da schnell 6 Stunden zusammen. Ich habe jetzt ein Jahr konsequent durch gebloggt und mir auch keine Pause gegönnt. Ich möchte jetzt öfters Pausen einlegen und dafür Blogposts vorbereiten. In einer Durststrecke kann man auch ruhig alte Blogposts über Social Media teilen und so für mehr Besucher sorgen. Ich möchte mal etwas Abstand gewinnen, so bekommt man auch mal wieder einen frischen Blick auf den Blog und sieht vielleicht Problemchen, die man vorher nicht so gesehen hat.

#2 Auf der Suche nach Inspiration

Momentan schreibe ich zwar nicht so viel, aber ich lese viel auf anderen Blogs und surfe auf Pinterest um mir Ideen für neue Blogposts zu suchen. Ich möchte mein ganzes Blogkonzept ein bisschen ändern und vor allem die Beautysparte wieder flotter machen. Da gibt es schon die ersten coolen Ideen 🙂  Man sollte einfach öfters mal über den Tellerrand schauen und neues probieren, das gilt für’s Leben genauso wie für den Blog!

#3 Einfach mal den Arsch hochkriegen!

Einfach mal nicht das ganze Wochenende über im Bett lümmeln, sondern sich einfach mal zwingen sich hinzusetzen und zu mindestens einen Blogpost fertig zu schreiben. So kommt man gezwungener Maßen aus dem Tief, denn meiner Meinung nach wird sowas nur schlimmer, wenn man sich damit irgendwann gar nicht mehr Beschäftigt. Entweder merkt man, dass man gar keine Lust mehr auf das Bloggen hat oder man kriegt auf Dauer ein schlechtes Gewissen. Letzteres trifft auf mich zu.

Das war’s auch schon. Für mehr fehlt mir momentan noch die Muse, aber es ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr noch ein paar Tipps hat, wie ich dem Blogger Blues entkommen kann. Momentan suche ich auch wie bereits geschrieben, die richtige Balance zwischen Blog, Arbeit und Freizeit 😀

Was frustet manchmal in euren Blogger-Alltag?

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9 Comments

  • Reply Josy

    Meine Ideen für Blogposts sammle ich überall und mache mir sofort Notizen. Da stecke ich aktiv kaum Zeit rein, weil die Ideen automatisch kommen. Immer wenn ich dann etwas Zeit habe, arbeite ich an meinen Artikeln. Hier mal 10 Minuten, wenn ich beim Arzt warten muss und dort mal 20 Minuten, wenn ich mit der Bahn zur Arbeit fahre. So kommen nach und nach meine Artikel zustande. Ich schreibe bewußt nur einen Blogpost pro Woche, weil ich sonst keine Zeit mehr für meinen Freund und meine Freizeit hätte. Und der Haushalt will ja auch getan werden.

    Für Fotos habe ich mir zwei Tageslicht Fotolampen gekauft, um Fotos auch abends machen zu können. Ansonsten bearbeite ich die, aber ich übe noch.

    In Social Media stecke ich nicht so viel Zeit und Energie. Mein Blog ist ja das Zentrum und nicht meine Facebook Seite bzw Instagram Profil. Eben weil sich ständig was am Algorythmus ändert und ich das nicht beeinflussen kann, bringt es nix sich zu ärgern. Die Zeit nutze ich lieber für Blogposts und meine Leserschaft, auch wenn diese noch recht klein sein mag.

    Frag doch deine Stammleser mal, was sie lesen möchten. Vielleicht bekommst du so wieder Inspiriation. Oder stelle deine Lieblingsblogs vor; suche Gastautoren für Gastbeiträge; veranstalte ein kleines Gewinnspiel etc.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Bewältigen des Bloggerblueds.

    lieb Grüße
    Josy von http://www.dasfraeuleinwunder.de

    05/02/2017 at 9:26
  • Reply Jean Parker

    Hallo Nina,
    aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass der Blogger-Blues echt ätzend ist. Er zieht einen nicht nur runter, sondern beschert einem, wie du schon sagtest ein schlechtes Gewissen und es gibt nur weniges, was schlimmer ist.
    Viele Tipps kann ich dir allerdings auch nicht geben, weil ich für mich persönlich auch noch kein Allheilmittel gefunden habe. Es tröstet mich lediglich, dass ich durch die Montagsfrage vom Buchfresserchen, den Follow Friday und mein Buchgeplauder drei feste Beiträge in der Woche habe, wobei es mir beim Buchgeplauder hin und wieder sehr schwerfällt ein interessantes Thema zu finden. Durch die festeingeplanten Beiträge hänge ich nicht mehr ganz so sehr in der Luft, wenn der Blogger-Blues mal wieder zu schlägt, weil die Themen zumindest bei der Montagsfrage und dem Follow Friday vorgegeben sind. Da fühle ich mich dann nicht ganz so schlecht, wenn mal ein oder zwei Wochen nichts eigenes kommt.

    Deine Tipps sind aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, in guten Zeiten Beiträge für die schlechten vorzubereiten und ansonsten teile ich alte Beiträge einfach auf Facebook und Co und mache die Leute auf diese Weise auf mich aufmerksam. Wichtig ist nur, dass der Spaß erhalten bleibt und es nicht zu einem Pflichtprogramm verkommt.

    Liebe Grüße
    Jean

    P.S. Wenn ich auf ein paar gute Tipps gegen den Blogger-Blues stoßen sollte, dann gebe ich dir auf jeden Fall Bescheid.

    05/02/2017 at 17:50
    • Reply Madamecherie

      Hi Jean,

      danke für deinen lieben Kommentar! Ich habe zum Glück auch ein paar feste Eckpfeiler auf meinem Blog: Die Rezensionen! Da hat man ja so sein vorgeplantes Schema 🙂 Nach ein paar Wochen pause kriege ich auch langsam wieder Lust mehr zu bloggen, aber ich versuche trotzdem erstmal bei einem Blogpost pro Woche zu bleiben, bis meine Laune wieder bei 100% ist, hinterher schmeiß ich sonst doch wieder das Handtuch 😀

      LG Nina

      12/02/2017 at 19:17
  • Reply Robert

    Meinen Blogger-Alltag frustet, dass ich eigentlich den Beitrag im Kopf schon fertig habe und es gefühlt trotzdem hundert Jahre dauert, bis er niedergeschrieben ist 😀

    Und wenn er dann fertig ist, braucht es noch ewig um das drumherum zu machen: Bilder einfügen, Fehler verbessern usw usf 🙂 Dafür ist es aber immer wieder ein tolles Gefühl auf „Veröffentlichen“ zu drücken.

    06/02/2017 at 18:29
    • Reply Madamecherie

      Ohja das kenne ich nur zu gut 😀 Im Kopf tausend Ideen, aber dann auch die Motivation finden, diese auch umzusetzen 😀

      12/02/2017 at 19:11
  • Reply Saskia

    Hallo Nina, danke für diesen ehrlichen Post! Ich finde es toll, dass du so offen darüber erzählst, dass dir eben gerade die Inspiration fehlen. Ich glaube die Phase durchlebt jeder von uns immer mal wieder. Ich glaube gerade eine Pause kann da wirklich manchmal wunder wirken 🙂 Eben weil man alles einmal wieder mit Abstand betrachtet und sieht was man geschaffen hat und was man aber auch ändern möchte!
    Ich hoffe dir bleibt der Spaß am Bloggen mit deinen Tipps noch lange erhalten!
    Hab einen schönen Abend!
    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    08/02/2017 at 21:34
    • Reply Madamecherie

      Hi Saskia,
      ja langsam kommt meine Blogger-Laune wieder, ich denke, dass es ein Fehler war einfach mal ein komplettes Jahr durchzubloggen ohne „Urlaub“ dieses Jahr habe ich mir ein paar Pausen eingeplant 🙂

      LG Nina

      12/02/2017 at 19:13
  • Reply Birte

    Liebe Nina,

    Danke für Deinen tollen Post. Bei mir ist es aber momentan eher das Gegenteil. Ich sprühe vor Ideen, habe aber kaum Zeit diese zu verwirklichen.

    Alles Liebe 🙂
    Birte
    http://show-me-your-closet.de/

    19/02/2017 at 21:23
  • Reply Tanja L.

    So einen Blues kenne ich… Ich habe aber gerade glücklicherweise das Gegenteil, ich habe einen kreativen Overflow und nutze ihn gerade, um für die nächste Zeit vorzusorgen. Wirkliche Tipps, wie man da raus kommt habe ich aber auch nicht, ich schreibe dann eben auch weniger, dafür dann aber lieber etwas längere Beiträge. Die besten und meisten Ideen kommen mir übrigens immer, wenn ich so gar keine Zeit habe zum schreiben. Beim Shoppen, auf der Arbeit, beim Autofahren. Und am besten noch, wenn ich nicht mal Notizen machen kann um die Ideen später wieder aufzugreifen. DAS ist wirklich frustrierend!!

    12/03/2017 at 13:27
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