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Tipps & Tricks: Umzug von Blogger zu WordPress

Als ich letztes Jahr im Januar mit dem Bloggen angefangen habe bin ich auf Blogger gestartet, weil es einfacher und kostenlos war. Ich hatte mir aber schnell das Ziel gesetzt mit dem Blog zu WordPress zu wechseln, wenn ich am Ende des Jahres immer noch blogge und dabei Spaß habe. Ich wollte erst mal schauen wie mein Blog sich entwickelt. Wenn ihr jetzt an dem gleichen Punkt steht, möchte ich euch von meinen Umzug Erfahrungen berichten…

Hosting & Domain

Ich hatte bereits bei Blogger meine eigene Domain, diese lag bei Hoster A. Vor dem Umzug brauchte ich noch ein Hostingpackage, das ich bei Hoster B gekauft habe, weil es dort billiger war. Mir gelang es allerdings nicht beides zusammen zuführen, weshalb ich mit meiner Domain auch zu Hoster B umgezogen bin. Das war nur eine Sache von 10 Minuten. Ich bin jetzt bei Neostrada, und zahle dort 0,85 Cent monatlich im Starter Paket. Allerdings braucht ihr für diesen Hoster gute Englisch Kenntnisse, da die Website nur auf Englisch oder Niederländisch ist. Dafür ist der Preis und Service aber top! Nachdem ihr euren Host gefunden habt, könnt ihr dir WordPress.org Datei auf eurem Server installieren. Das ist auch relativ einfach und läuft so gut wie von allein. Mein Hoster bietet dafür sogar ein Plugin an.

 

Tipp: Wenn ihr bereits eine Domain besitzt, auf dem euer Blogger-Blog läuft, legt euch für die WordPress Einrichtung erstmal eine Subdomain an, dann ist euer Blogger Blog weiterhin aufrufbar und eure Leser bekommen von dem Umzuge nichts mit.

 

Ein schickes und günstiges WordPress Layout

Das Layout meines Blogs habe ich günstig bei Etsy gekauft. Ich habe darauf geachtet dass das Layout einigermaßen meinem alten Layout ähnelt, damit ihr als meine Leser euch hier direkt heimisch fühlt und euch nicht groß umstellen müsst. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass das Layout responsive ist, also sich dem jeweiligen Gerät, mit dem der Leser eurem blog aufruft, anpasst. Das könnt ihr zum Beispiel mit dem Google Mobile Website Speed Test überprüfen. Mein Blog hat dort 99 von 100 Punkten bekommen. Das war mir auch sehr wichtig, da ich durch meine Website Statistiken sehen konnte, dass 90% meiner Leser den Blog über ein Smartphone oder ein Tablet aufrufen. Ansonsten testet euch durch die Layout durch auf den jeweiligen Testseiten und schaut ob ihr irgendwas findet, was euch vielleicht nicht so gefällt. Nachdem ihr euere Layout gefunden habt, installiert ihr die Themen einfach in WordPress, unter Design>Themes dort müsst ihr einfach nur ein paar Klicks machen und zack fertig.

Der Umzug von Blogger zu WordPress

Für den Umzug braucht ihr zunächst mal eine Domain (URL) oder Subdomain, ein WordPress Layout und Hosting. Wenn ihr dieses alles wie bereits oben erwähnt eingerichtet habt, dann kann es an das importieren eurer Blogposts gehen. Das ist auch relativ easy, denn dazu braucht ihr nur das Blogger Importer Plugin. Während der Umzugszeit solltet ihr euren Blog ruhen lassen, also nichts neues veröffentlichen damit euch keine Inhalte verloren gehen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt ca. 100 Blogposts und das importieren ging relativ schnell. Ein paar Bilder kamen nicht mit rüber, die musste ich manuell einfügen. Außerdem solltet ihr den Broken Link Checker installieren und hinter her schauen ob auch alle Links noch funktionieren. Ihr werdet auch nicht drum herum kommen eure Blogposts noch mal zu bearbeiten. Bei mir wurde z.B. immer das erste Beitragsbild doppelt übernommen. Ansonsten gab es aber keine großen Probleme beim Import.

 

Tipp: Schaltet mit dem Cooming Soon Page Plugin noch eine Seite vor, damit eure Leser nicht in eure „Umbauarbeiten“ hereinplatzen. Ihr könnt außerdem in den Einstellung von WordPress noch das Häkchen für die Sichtbarkeit bei Suchmaschinen rausnehmen, damit euer Blog nicht direkt halbfertig bei Google & co. erscheint.

 

Mein Fazit des Umzugs und Umgewöhngsphase

Der Umzug an sich hat bei mir nur ein paar Stunden gedauert, inklusive Installation des Layouts, Plugins und Einrichtung des Hostings. Generell würde ich euch empfehlen euch vorher intensiv darüber zu informieren und ein bisschen zu googeln. Man findet wirklich viele Tutorials dazu. Mir hat das Tutorial von coral and mauve beim Umzug geholfen, da gibt es noch eine Menge an zusätzlichen Infos! Ansonsten könnt ihr auch gerne in WordPress Gruppen bei Facebook fragen, da habe ich immer sehr schnell eine Antwort bekommen, die mir sehr weiter geholfen hat.

Natürlich solltet ihr euch bewusst sein, dass WordPress nicht Blogger ist. Ihr müsst viel mehr selber erledigen, deswegen solltet ihr den Umzug auch erst wagen, wenn ihr euch dafür bereit fühlt. Denn dabei sind gute Englisch skills und ein leichtes Verständnis von CSS/HTML und co. gefragt. Ich möchte euch damit aber nicht abschrecken! Geht locker an die Sache ran und lest euch ein, dann kann euch nichts passieren! 🙂

Falls ihr weitere Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen <3

 

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5 Comments

  • Reply Anni

    Ich hatte bei meinem WordPress Umzug damals Hilfe von zwei ITlern, da konnte also rein theoretisch gar nichts schief gehen. Ich rate auch den Meisten Leuten irgendwann zu WordPress zu wechseln. Ich finde es ist professioneller und man lernt automatisch etwas dazu. Daher toller Beitrag, der hoffentlich viele anspornt zu wechseln

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

    08/01/2017 at 20:22
  • Reply colli

    Ich habe das schon lange im Kopf nur weiß ich nicht wie das ist mit den bereits aufgebauten Links. Werden die dann ungültig? Man müsste ja dann genau die selben Linkstrukturen anlegen wie bei Blogger…oder?
    Also ich finde das zu verwirrend und bleibe bei Blogger…auch wenn SEOmäßig WordPress besser rankt…hach.

    Liebst, Colli
    vom Beautyblog tobeyoutiful

    09/01/2017 at 11:06
    • Reply Madamecherie

      Hi Colli,

      ich hatte wegen den Links auch etwas bammel, aber ich habe die Link Struktur vorher bei WordPress der von Blogger angepasst und es hat alles prima geklappt mit dem Blogger Importer Plugin 🙂 Selbst die Bloggerlinks, die ich selber bearbeitet habe, wurden ohne Probleme übernommen. Es sind alle Blogposts mit rüber gekommen Nur bei einem sind die Bilder abhanden gekommen, aber sonst lief es reibungslos 🙂

      Nehme dir einfach dafür ein bisschen Zeit und frag in WordPress Gruppen bei FB rum oder suche dir Tutorials. Ich kann verstehen, dass du skeptisch bist, war ich auch. Musste mich auch ehrlich gesagt erst mal mit WordPress anfreunden, aber finde es mittlerweile besser. Man hat wirklich mehr Möglichkeiten, als bei Blogger. Dein Blog ist ja auch ziemlich groß, da würde sich das bestimmt lohnen 🙂

      LG Nina

      10/01/2017 at 19:22
  • Reply monis-paradise

    Du hast das echt toll zusammengefasst 🙂 ich wäre dafür dennoch zu blöd 😀 aber ne eigene Domain hat schon was 🙂

    Liebste Grüße, Moni

    10/01/2017 at 15:27
    • Reply Madamecherie

      Eine eigene Domain kannst du dir auch schon zu legen, das ist nicht schwer 🙂

      10/01/2017 at 20:11

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