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Lifestyle, Personal

5 Tipps für eine super Fernbeziehung!

In der heutigen Zeit nimmt die Zahl der Fernbeziehungen stetig zu, über das Internet verliebt man sich schnell mal in jemanden, der ein paar hundert Kilometer entfernt lebt. Seit nun über zwei Jahren, also genau genommen 27 Monaten oder 118 Wochen oder 827 Tagen befinde ich mich in einer Wochenendbeziehung mit meinem niederländischen Freund. Anfangs dachte ich noch „Ohne, das wird ja bestimmt kompliziert“, aber so so schlimm ist eine Wochenbeziehung gar nicht, wenn beide Partner wissen was sie wollen.  Ich verrate euch nun meine Tipps für eine gelungene Wochenende- oder auch Fernbeziehung.

1. Facetime und Skype – die Grundtools einer Fernbeziehung

Wir leben glücklicherweise in einer Welt, in der der Partner nur einen Finger klick entfernt ist – Wenn immer etwas passiert, dass ich mit meinem Freund teilen will, dann Facetime ich mit ihm und andersrum. Wir nehmen also am Leben des Anderen teil, obwohl uns 100 Kilometer trennen. Klar, das ist nicht jedermanns Sache und manche telefonieren oder Videochatten nicht so gerne, aber ich bin wirklich der Meinung, dass das einiges erleichtert.

2. 100% Vertrauen – 0% Eifersucht

Ganz wichtig: Vertrauen! Auch wenn dein Ex das größte Ekelpaket auf der Welt ist, dein neuer Partner kann dafür absolut nichts. Deswegen solltest du ihm auch 100% Vertrauen, denn man kann gerne mal paranoid werden, wenn der Partner mal wieder mit einer Kollegin ins Kino geht. Dennoch solltet ihr auch nicht eifersüchtig sein, versucht eurem Partner so wenig Material für das aufflammen von Eifersuchtsanfällen zu bieten wie Möglich! Seid ehrlich zueinander und sagt nicht sowas wie „Ich geh nachher weg, aber kann dir egal sein mit wem“ – Das kommt nicht gut an und ist noch dabei total kindisch. Es hat nichts mit Kontrollfreakverhalten zutun, wenn man seinem Partner sagt, was man und wem man was macht – Das hilft nur dabei Probleme im Keim zu ersticken 🙂

3. Macht das Beste aus eurer gemeinsamen Zeit!

Mein Freund und ich planen unsere Wochenenden im voraus – Was will man machen? Mit Freunden was trinken? Auf die Grillparty von XY? Oder doch lieber nur einen Abend zu Zweit im Kino? Sprecht euch vorher ab, dann habt ihr auch schon was worauf ihr euch freuen könnt 🙂 Außerdem haben dann mal Handy und co. Sendepause, genießt die Zweisamkeit! Macht wo immer ihr drauf Lust habt: Netflix Marathon, Essen bestellen und die Wohnung nicht verlassen, Pärchenabende mit Freunden oder einfach nur ein Bierchen trinken… Aber nehmt das Ganze dabei nicht zu ernst a la „Wir müssen jetzt Spass haben, wir haben nur 48 Stunden“, dann passieren immer nur Dramen und am Ende ist einer dann enttäuscht.

4. Keine Überstürzten Umzugsaktionen

Nehmt die Situation erstmal so wie sie ist und pendelt hin und her. Wenn man absehen kann wie sich die Beziehung entwickelt kann man immer noch umziehen. Dabei sollte man auch überlegen wer zu wem zieht oder ob Beide ihr Glück in einer komplett neuen Stadt suchen, die auf halben Weg liegt zum Beispiel. Nach knapp zwei Jahren pendeln in die Niederlande ist für mich klar, dass ich in die Niederlande ziehen will, die Leute sind locker und offen, man kann auf dem Land wohnen und ist innerhalb einer halben Stunde in der nächst Größeren Stadt. Ausserdem habe ich besser Jobaussichten in NL als mein Freund in Deutschland. Sowas solltet ihr euch gründlich zusammen überlegen und nicht versuchen permanent die Partner in die andere Stadt zu locken, was für euch gut funktioniert muss nicht auch automatisch für euren Partner funktionieren.

5. Überrascht euch Gegenseitig!

Dein Partner kann dieses Wochenende nicht rumkommen? Dann ist es Zeit für eine Überraschung! Ich finde es immer toll, wenn mein Freund unangemeldet vor der Tür steht oder mal einen Tag eher kommt oder länger bleibt ohne mir das vorher zu sagen 🙂 Man kann auch einfach mal einen Liebesbrief schreiben, kriegt man ja heutzutage auch nicht mehr so oft. Oder wenn es im finanziellen Rahmen ist kleine Geschenke verschicken. Es gibt so viele Möglichkeiten den Partner zu überraschen, auch wenn man nicht in der gleichen Stadt wohnt.
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Ich bin der Meinung, dass eine Fernbeziehung in der heutigen Zeit kein Problem mehr darstellt. Klar, das ist nicht Jedermanns Sache, aber ich würde auch nicht auf die grosse Liebe verzichten wollen, nur weil uns ein paar Kilometer trennen. Und aus den meisten Fernbeziehungen werden auch irgendwann normale Beziehungen, auf Dauer möchte man sich ja auch eine gemeinsame Familie aufbauen. Also wenn ihr gerade an dem Punkt seid, wo ihr überlegt ob ihr in eine Fernbeziehung einwilligen sollt – macht es! Wenn es nicht klappt, trennt man sich halt wieder. Eine Trennung ist zwar nicht schön, aber es besteht auch eine 50% Chance das die Beziehung funktioniert. Hinterher bereuen es nicht getan zu haben und sich zu überlegen „Was wäre wenn…“ ist genauso unschön wie eine Trennung.
Und habt ihr schon in einer Fernbeziehung gesteckt? 
Habt ihr damit gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?
Lasst es mich wissen! 🙂
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2 Comments

  • Reply miss interpreted

    Was für ein schöner Post! Meine Beziehung hat sich gerade leider in eine Fernbeziehung verwandelt und da kommen deine Tipps gerade Recht, vielen Dank dafür! ♥︎

    25/07/2016 at 20:04
  • Reply Katrin K.

    Wir haben mit ca. 2 Jahre Fernbeziehung begonnen und es war nicht immer einfach, da wir 500 km Entfernung hatten, aber wir haben es gemeistert und nun sind wir 8 Jahre zusammen, davon wohnen wir 6 zusammen 😉

    Mit dem Thema Überraschung finde ich wichtig und dies ist uns eigentlich gut gelungen, nur 0 % Eifersucht 🙂 naja war doch bissel schwer, weil man konnte sich ja in 2 Jahre nie richtig kennenlernen, da es ja mehr oder weniger eine WE-Beziehung war und Urlaub.

    Heiraten haben wir noch nicht geschafft, aber man soll nie, nie sagen 🙂
    Schöner Bericht !

    LG und schönen Abend
    Katrin

    27/07/2016 at 21:17
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