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Blogger Tipps

Google Analytics leicht gemacht – Tutorial für Blogger

Bloggen macht Spaß, aber man sollte auch seine Zahlen im Blick haben, wenn man Kooperationen interessiert ist. Bei Blogger kriegt man einen kleinen Einblick in die Statistiken des Blogs, aber wenn man Google Analytics nutzt, bekommt man dank des Powertools den vollen Überblick über seine Statistiken und eure Seitenaufrufe werden genauer gezählt. Mit Analytics seht ihr zum Beispiel, wie lange sich eure Besucher auf Posts aufhalten, je länger desto besser natürlich ;-D Daran könnt ihr dann ablesen, für welche Artikel sich eure Leser am Meisten interessieren.

Ich habe euch ein kleines Tutorial vorbereitet und verrate euch ein paar einfache Tipps, mit denen ihr es auch kinderleicht schafft, euren Blog zu tracken. 

Als erstes brauch ihr natürlich einen Account bei Google Analytics um starten zu können. 
Dort müsst ihr euch auch mit eurer Blog URL anmelden.

#1 Analytics mit Blogger verbinden

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Um euren Blog mit Google Analytics zu verbinden geht ihr auf Verwalten -> Property-Einstellungen -> Tracking-ID. Die Tracking-ID kopiert ihr euch und wechselt zu Blogger, klickt auf das Dashboard -> Einstellungen -> Sonstiges -> Web-Property-ID, dort fügt ihr eure ID ein und speichert das Ganze und schon seid ihr verbunden.

Nun müsst ihr ein bisschen warten, damit Google anfangen kann euren Blog zu tracken. Nach ca. 3 Tagen seht ihr schon erste Ergebnisse, denn Analytics übernimmt nicht die Blogger Statistiken sondern erstellt eigene, dazu müssen erst mal wieder Besucher auf euren Blog, damit Analytics mit dem tracken beginnt. Praktischerweise zählt GA eure Klicks nicht mit.

#2 Das Google Analytics Dashboard

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Auf dem Dashboard könnt ihr euch verschiedene Widgets, die euch wichtig sind, sofort sichtbar zusammenpacken. Dann müsst ihr nicht im Menü von Google Analytics jeden einzeln Punkt suchen. Ich habe dort zum Beispiel meine Nutzerzahlen, Seitenaufrufe, Absprungrate und die Herkunftsländer übersichtlich zusammengefasst. 

Ihr könnt euch alles so anpassen wir ihr wollt, Google richtet euch zum Anfang ein Standard Dashboard ein.

#3 Das Google Analytics Menü 

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Wenn ihr GA öffnet, habt ihr auf der linken Seite das Menü, dort könnt ihr verschiedene Optionen aufrufen, teilweise müssen diese allerdings auch im Konto erst freigeschaltet werden. Das wichtigste für euch wäre der Menüpunkt Zielgruppe, dort erfahrt ihr nämlich alles wichtige über eure Blog Besucher. 
Ich habe vor kurzem begonnen meinen Blog auch über Facebook zu promoten, dadurch habe ich viele neue Besucher bekommen, allerdings ist dadurch auch meine Absprungrate erhöht und die Sitzungsdauern sind nun kürzer. Das kann ich alles an den Statistiken ablesen. Wenn ihr euch den Graphen mal anschaut, dann seht ihr auch, an welchen Tagen ich zum Beispiel einen neuen Blogpost online gestellt habe. Momentan ist meine Besucherzahl am sinken, weil mein letzter Post eine Rezension war und diese auch schon zwei Tage online ist, also Zeit für einen neuen Blogpost. Wichtig ist auch, dass ihr aus diesen Statistiken eure Schlüsse zieht, er könnt daran ablesen, was bei euren Besuchern gut ankommt und was weniger gut ankommt. Die Beiden Blogpost, an denen mein Graph so ausschlägt, waren meine Blogposts zum Designer Outlet Roermond und Tipps für das perfekte Instagram Bild
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Ihr könnt auch den Bereich freischalten, in dem ihr noch mehr über eure Nutzer erfahrt: Was mögen sie, Alter, Geschlecht, Wohnort… Kann man alles sehen dank Cookies. Allerdings müsst ihr dann auf eurem Blog explizit im Disclaimer darauf hinweisen, dass ihr diese Daten abgreift. Kleiner Tipp am Rande: Diese Daten hinterlasst ihr auf sämtlichen Websites, dank den Cookies und man kann sehen, nach was ihr sonst so im Internet sucht. Dadurch kann Google euch einer Kategorie zur ordnen. Diese Daten sind sehr interessant für Firmen, da sie dadurch auch eure Kaufkraft ablesen können. 
Ich habe euch hier Links auf dem Bild mal einen Ausschnitt der verschiedenen Kategorien gemacht. Es gibt auch Movie Lovers, Social Media Enthusiasten, TV Lovers, Shopaholics… In einer dieser Kategorie steckt ihr. Sowas könnt ihr übrigens verhindern, in dem ihr ein Programm wie „Ghostry“ auf eurem Computer installiert, damit verhindert ihr das tracken.

#4 Relevante Daten fürs Mediakit

Wenn ihr euch ein Mediakit erstellen wollt, als eine Art Visitenkarte für euren Blog, dann sind vor allem die Unique Visitors und Seitenaufrufe pro Monat, Durchschnittliche Sitzungsdauer und neue sowie wiederkehrende Benutzer interessant. Dadurch kann man ablesen, wie gefragt euer Blog ist. 

#5 Datenschutz

Wie ich es schon oben angedeutet habe, müsst ihr, wenn ihr Google Analytics nutzt eure Datenschutzerklärung ändern. Ihr müsst genau aufführen welche Daten ihr sammelt. Muster dafür findet ihr zu Hauf im Internet, oder schaut doch mal, was euer Lieblingsblogger dort so stehen hat 🙂

Update: Außerdem müsst ihr auch einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen, diesen schickt ihr dann an das Google Hauptquartier nach Irland. Als nächstes müsst ihr dann noch die IP-Adressen anonymisieren, wie das genau funktioniert erfahrt ihr hier. Lasst euch von dem Vertrag und der Anonymisierung nicht abschrecken, denn wenn einmal alles erledigt habt, dann könnt ihr dieses hilfreiche Powertool im vollen Umfang nutzen 🙂

Wenn ihr noch weitere Fragen oder Feedback habt, 
dann hinterlasst mir einen Kommentar <3


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24 Comments

  • Reply Ayat AL

    Wooow, ein super toller Post.
    Danke für das Tutorial hab mich immer gefragt für was Google Analytics gut sei, durch deinen Post habe ich endlich antworten zu meinen Fragen.

    InLove,
    Ayat von http://www.Flashyurface.blogspot.de

    13/05/2016 at 16:22
  • Reply Clarabour

    Eine gute Übersicht für Anfänger. Ich persönlich würde noch erwähnen, dass man nicht nur die Datenschutzerklärung ändern muss, sonder vielmehr auch einen Vertrag zur Datenverarbeitung mit Google abschließen muss. Außerdem müssen hier in Deutschland auch die IP Adressen verkürzt werden.

    Liebe Grüße
    Alexandra

    13/05/2016 at 18:00
  • Reply Tanja

    Interessanter und hilfreicher Artikel.
    Danke 🙂

    13/05/2016 at 18:00
  • Reply Marie

    Und was ist mit dem Vertrag, denn man an Google senden muss? Und der Annonymisiersung der IP Adressen deiner Besucher?

    Lieben Gruß ♥

    13/05/2016 at 18:00
  • Reply Ni Na

    Danke für den Hinweis, das hatte ich jetzt vergessen – einmal gemacht und weg aus dem Gedächtnis ;D Werde den Blogpost ergänzen 🙂

    LG Nina

    13/05/2016 at 18:06
  • Reply Ni Na

    Danke für das liebe Feedback und danke für den Hinweis, ich werde das direkt mal ergänzen, hatte da nicht mehr dran gedacht a la "Einmal gemacht und aus dem Gedächtnis" 😉

    LG Nina

    13/05/2016 at 18:07
  • Reply Ni Na

    Das freut mich, dass er dir gefällt 🙂

    13/05/2016 at 18:20
  • Reply Ni Na

    Super, dass ich dir weiterhelfen konnte und danke für das liebe Feedback <3

    LG Nina

    13/05/2016 at 18:20
  • Reply Lilly Lesepanda

    Huhu
    an sich ein wirklich toller Beitrag, aber ich komm leider nicht über den ersten Schritt hinaus.
    Ich kann mich nicht anmelden.. wenn ich meinen Link einfüge steht darunter "Die Kontonummer für Google Analytics sollte im Format UA-123456-1 sein."
    Was bedeutet das? Und ist das überhaupt die Web Id?

    Danke schon mal ^^
    Liebe Grüße Lilly

    14/05/2016 at 15:34
  • Reply Anna Salvatore

    Huhu =)
    Ein toller Post!
    Was genau ist denn dieser Vertrag? Muss man den machen?
    Ich benutze GA auch seit kurzem, und habe da noch gar nichts von gehört :O

    LG ♥
    Anna

    14/05/2016 at 15:34
  • Reply liberiarium

    Ich würde gerne noch wissen, wie man den Account bei Analytics löschen kann, ohne den Blog zu löschen – ich hab da irgendwie nichts zu gefunden und stundenlanges Suchen ergab nur Verzweiflung.

    14/05/2016 at 15:35
  • Reply Belli

    Super interessanter Post:)
    Man sieht, wieviel Arbeit dahinter steckt!

    Liebe Grüße,
    Belli
    http://belli-sweetlikesugar.blogspot.de/

    14/05/2016 at 15:35
  • Reply Ni Na

    Du brauchst ja den Account, um deinen Blog da zu verfolgen, ohne Account bei GA kannst du auch nicht deinen Blog tracken. Oder willst den Account komplett löschen und dort gar nichts mehr tracken?

    14/05/2016 at 15:39
  • Reply Ni Na

    Hi!
    Also ich habe oben im Artikel auch einen anderen Blog verlinkt, wo das genau erklärt wird, wie man GA so einsetzen kann, dass es mit dem deutschen Datenschutzgesetz übereinstimmt. Dazu gehört der Vertrag auch dazu :-/

    Auf diesem Blog:
    https://wollmilchsau.de/hr-analytics/google-analytics-datenschutz/
    findest du auch noch mehr dazu 🙂

    LG Nina 🙂

    14/05/2016 at 15:48
  • Reply Ni Na

    Hi! Also wo willst du deinen Link einfügen? Bei Blogger oder GA?
    Du musst dich ja erst bei GA registrieren, dann kriegst du eine Web-ID Nummer, diese kopierst du dann bei Blogger ein, um deinen Blog zu beanspruchen. Ich habe das oben als "Web-Property-ID" bezeichnet und die sieht dann auch so aus wie "UA-123456-1" 🙂 Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen? :-S
    Ich hatte das Problem bisher nicht, deswegen bin ich mir da auch nicht 100% sicher.

    LG Nina

    14/05/2016 at 15:53
  • Reply Ni Na

    Danke, das ist lieb von dir <3

    14/05/2016 at 15:54
  • Reply Lootie Loo

    Sehr hilfreicher Artikel 🙂
    Danke!

    LootieLoos Plastic world

    16/05/2016 at 10:39
  • Reply liberiarium

    Danke 🙂 Ich will einfach nicht mehr dort angemeldet sein, um eben nicht diesen ganzen Papierkram und das hin und her erledigen zu müssen. Ich hab mich damals einfach so da angemeldet,benutze GA aber gar nicht – und mir ist das alles zu doof geworden. Deshalb will ich nicht irgendwann Post kriegen, wo denn mein Brief nach Irland bleibt oder so 😀

    17/05/2016 at 19:40
  • Reply Aleshanee Tawariell

    Hi!

    Sehr schön erklärt, auch wenn ich selber immer noch davor zurückschrecke, mich damit zu beschäftigen. Aber zum Reinlesen ins Thema auf jeden Fall ein toller Artikel, den ich heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt hab 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

    17/06/2016 at 9:45
  • Reply Ni Na

    Du brauchst echt keine Angst davor haben, die Möglichkeiten die Analytics bietet sind einfach toll 🙂

    17/06/2016 at 9:50
  • Reply Rimanere nella memoria

    Bisher kam ich mit Google Analystics gar nicht zurecht. Du hast es aber toll erklärt.

    FOLLOW my Blog!!! Maybe we can follow each other!!!
    http://www.rimanerenellamemoria.de

    18/10/2016 at 7:11
  • Reply Robert Klimossek

    Hallo Ni Na

    Ein schöner Artikel für Anfänger.
    Ein kleiner Tipp von mir.
    Auf deiner Seite hier hast du 2x die gleiche Google Analytics Konto Nummer eingebunden.
    Das hat insofern erst einmal keine all zu großen Auswirkungen für dich. ABER deine Absprungsrate wird sicherlich sehr klein sein. Wenn du deine reale Absprungraten gerne sehen würdest, dann solltest du nur einen Analytics Code verwenden.

    Zudem denke ich in deinem Punkt #4, dass die meisten Blogger nicht die durchschnittliche Sitzungsdauer sondern eher die durchschnittliche Verweildauer interessiert.

    lg

    Robert

    18/10/2016 at 10:53
  • Reply Robert Klimossek

    Ni Na hat hier recht.
    Du brauchst nur den Code von deiner Seite zu nehmen.
    Natürlich kannst du das Google Analytics Konto komplett löschen.

    Die Frage ist nur tatsächlich, warum willst du das machen?

    lg

    Robert

    18/10/2016 at 10:53
  • Reply Madamecherie

    Hallo Robert,
    danke für deinen Kommentar. Mein Blog läuft über Blogspot, da musste ich meine Nummer in den Einstellungen angeben um den Blog "in Anspruch zunehmen" und dann einmal den Code so eingebettet, also ich komm nicht drumherum, dass der Code hier zwei Mal drinnen steht, obwohl ich ihn nur einmal in den Code selber eingepflegt habe 🙂

    23/10/2016 at 18:36
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